Stationsbasierte E-Scooter am Campus
Voraussichtlich ab dem vierten Quartal 2026 startet an der Otto-von-Guericke-Universität ein stationsbasiertes E-Scooter-Angebot, betrieben von Voi. Auf dem Campus entstehen zunächst vier feste Abstellflächen, drei an den Straßenbahnhaltestellen Gareisstraße, Walter-Rathenau-Straße und Pfälzer Straße sowie eine am Gebäude 40. An ihnen lassen sich E-Scooter ausleihen und zurückgeben, das freie Abstellen entfällt. Damit werden Wege und Freiflächen entlastet und die Anbindung an den ÖPNV auf der ersten und letzten Meile verbessert.
Entstanden ist das Vorhaben im Rahmen des Living Labs IMR. Das IMR hat das Konzept für den Campus entwickelt und die E-Scooter-Regulierung der Landeshauptstadt Magdeburg, deren Konzession Voi im öffentlichen Raum gewonnen hat, auf die Bedingungen eines halböffentlichen Geländes übertragen. Aus einer stadtweiten Fragestellung wird so eine konkrete Anwendung am eigenen Standort.
"Mit den festen Abstellflächen setzen wir einen wichtigen Baustein des Mobilitätskonzepts der OVGU praktisch um. Wir ordnen die Mikromobilität auf dem Campus und verzahnen sie mit dem ÖPNV. Für den IMR ist der Campus dabei zugleich ein Reallabor, in dem wir erproben, wie sich solche Lösungen übertragen lassen und wie Nutzende in kleinräumigen Kontexten mobil sind", Leander Kauschke, IMR
Über eine offene Datenschnittstelle (GBFS) werden Nutzung und Auslastung transparent erfasst und fließen in die Forschung zu intelligenter, vernetzter Mobilität ein. Der Campus dient damit zugleich als Reallabor unter realen Bedingungen.
Über den Campus hinaus ist im Projekt IMIQ am Wissenschaftshafen eine größere Mobility Station geplant. Sie soll verschiedene Verkehrsmittel an einem Ort bündeln und den stationsbasierten Ansatz technisch wie gestalterisch weiterentwickeln.